Wo Fuchs auf Schaf trifft

Das Label „… Said the Fox“ verleiht Alltagsgegenständen das gewisse Etwas.

Schlafmasken, Taschentuch-Boxen, Handtaschen und Hüte, Toilettentäschchen, Haargummis und Kimonos: Seit fünf Jahren entwirft Alexandra Pecher Alltagsgegenstände, die „einen Wert, Stil sowie Nutzen haben und täglich Freude machen“. Schon als Kind krabbelte sie zwischen Webstühlen in der Wolle herum und war handwerklich versiert. „Ich habe schon immer gerne selber genäht. Damals habe ich eine Tasche für meine Ballettstunde mit einem großen Fach für die Spitzenschuhe sowie einem Extrafach für die Kleidung gemacht“, verrät die 49-Jährige.

Als eines Tages ihre drei Kinder verkühlt waren, lagen überall Taschentuch-Boxen herum. Deren Muster hat Pecher nicht besonders gut gefallen. „Deshalb habe ich selbst Taschentuch-Boxen genäht“, sagt sie. Ihre Designs für „… Said The Fox“ entwickelt sie im Impact Hub Vienna am Neubau oder zu Hause. „Ich arbeite auch oft im Wald. Dort kommen mir viele gute Ideen“, verrät sie. Nicht nur bei den Produkten spielen ihre Kinder, die mittlerweile erwachsen geworden sind, eine Rolle. Auch beim Namen ihres Labels kommt sie auf ihre Kinder zu sprechen. „Als sie noch klein waren, haben wir oft ,Der kleine Prinz gelesen. Der Fuchs darin sagt viele weise Dinge, die gut zu meinen Sachen passen.“

Für Pecher spielt auch Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle – ein Grund dafür, warum sie Lodenwolle aus dem Dachsteingebirge verwendet. Diese starke Wolle ist ungefärbt und kommt von den Schafen aus der Region Schladming. Bei der Produktion arbeitet Pecher unter anderem mit Behindertenwerkstätten aus Wien zusammen. Wer sich für die Produkte interessiert: Erhältlich sind diese unter anderem auf www.saidthefox.at


Text:
Sophie Brandl
Fotos: Mark Glassner