Klappe, die 56. für die Viennale

Von großen Lachern zum Start, Roten Flamingos und Mexico City: Diese Fakten rund um das Wiener Filmfestival kannten Sie mit Sicherheit noch nicht.

00 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme machen Wien vom 25. Oktober bis 8. November zur Kino-Hauptstadt: Es ist wieder Viennale – und das bereits zum 56. Mal. Wir haben Überraschendes, Neues und Skurriles rund um das größte österreichische Filmfestival gesammelt. Denn wussten Sie etwa, dass … 

… die Viennale bereits seit 1960 existiert? Zunächst als „Festival der Heiterkeit” mit dem Fokus auf Komödien, ab den späten 1960ern dann auch mit ernsteren und internationalen Produktionen.

… die Viennale heuer sprichwörtlich einen – Pardon – Vogel hat? Das neue Festival-Sujet ist nämlich ein knalliger Roter Flamingo – der übrigens zu den besonders gefährdeten Arten der Welt zählt.

… Mexiko etwas mit der heurigen Viennale zu tun hat? Die neue Viennale-Direktorin Eva Sangiorgi  (am Foto l. mit Viennale-Geschäftsführerin Eva Rotter) hat 2010 nämlich das Filmfestival „Ficunam” in Mexico City gegründet. Im Fokus dort: unabhängige, zeitgenössische mexikanische und internationale Kinoproduktionen aus den Genres Dokumentarfilm und Fiction.

… die Viennale umzieht? Das Festivalzentrum bleibt zwar im Museumsquartier, allerdings ist es diesmal in der Halle 2 zu finden. Untertags gibt es Gespräche und Lesungen, abends Musik und Partys – Eintritt frei!

… es diesmal eine neue, fünfte Viennale-Spielstätte gibt? Das Filmmuseum ist heuer nicht nur Heimat der Retrospektive – übrigens heuer mit Schwerpunkt auf Hollywoodproduktionen mit kleinem Budget zwischen 1935 und 1959. Als zusätzliches Festivalkino wird dort auch reguläres Programm gezeigt.

… der Countdown für die Tickets bereits läuft? Traditionell sind diese nämlich immer rasch ausverkauft. Ergattern kann man sie ab 20. Oktober um 10 Uhr unter 01/526 594 769, auf www.viennale.at oder bei den Vorverkaufsstellen: Metro Kinokulturhaus (1., Johannesgasse 4), Schottentor (1., Schottentor, Universität), Gartenbaukino (1., Parkring 12).

 

Text: Andrea Hörtenhuber
Fotos: Viennale/Roland Ferrigato, Robert Newald