Junge Ideen und alte Werte

Vom 26. bis 28. Oktober trifft sich die Designwelt in Wien: Die „blickfang”-Messe lädt zum Schlendern, Staunen und Shoppen ins MAK ein.

Das nächste Like, der nächste Hype: Nie war es so einfach, neue Stilvorbilder zu entdecken – und nie war es so schwer, in der Trendvielfalt eigene Akzente zu setzen. Abhilfe will die „blickfang” schaffen. 150 internationale Designer verkaufen dort Möbel, Mode und Schmuck jenseits von Stangenware. Wenn sich vom 26. bis 28. Oktober die Türen des MAK (1., Weiskirchnerstraße 3) öffnen, warten frische Ideen und junge Talente – und so manches Lieblingsstück, das außer einem selbst vielleicht niemand hat.

Denn das ist das Besondere an der Designmesse im Museum für angwandte Kunst: Alles, was man sieht, kann man kaufen. Wer durch die Hallen schlendert, taucht in die Designszene ein, findet Inspirationen und begegnet neuen Lebensbegleitern.

Orient-Stoffe und Heu-Lampen

„blickfang”-Entwürfe erzählen Geschichten. Das italienische Label Rruna etwa arbeitet an der Symbiose von Kunst und Mode: Virginia Colonna und Martina Fortuni bringen zeitgenössische Künstler mit erfahrenen Designern zusammen. Für die aktuelle Kollektion engagierte das Duo die türkische Künstlerin Gözde Ilkin. Weite Schnitte und farbenfrohe Seidenprints verweisen auf ihre kulturellen Wurzeln.

Die „blickfang” repräsentiert aber nicht nur ferne Kulturen, sondern auch österreichisches Design. Das Label Almut verkauft beispielsweise Leuchten, deren Schirme aus gepresstem Almheu bestehen. Trotz der sichtbaren Herkunft fügen sich die schlichten Entwürfe in zeitgemäße Interieurs ein. 

Übrigens: Wer nicht warten will, um die „blickfang”-Entwürfe zu entdecken, kann schon heute online unter www.blickfang-designshop.com auf die Jagd nach neuen Lieblingsstücken gehen.

Messe-Öffnungszeiten: Freitag 12-21 Uhr, Samstag 10-20 Uhr, Sonntag 10-18 Uhr; Tagesticket: 12 Euro.

 

Text: Andrea Hörtenhuber
Fotos: blickfang/Almut, Rruna, MBK12, Jakob Polacsek