Verliebt in Mutter Natur

Natürlichkeit liegt im Trend. Was einen gemütlichen Interieur-Herbst noch ausmacht? Wir haben fünf Inspirationen.

Die Zeichen stehen wieder auf Grün: Wer sich für den Herbst besonders gemütlich einrichten will, kann heuer verstärkt auf Materialien aus Wald und Wiese zurückgreifen. Wie man den Trend am besten umsetzt? Wir haben ein paar Tipps.

• Alles neu kaufen? Bitte nicht. Wer seine Wohnung umstylen möchte, darf ruhig auf Althergebrachtes setzen. Denn Vintage ist in! Terrakottatöpfe entwickeln interessante Patina, Zinkeimer kann man leicht zu Blumentöpfen umfunktionieren und alte Holzschalen fungieren als lässige Hingucker.

• Natur pur, heißt es ab sofort wieder. Ob Holz, Stein oder Leinen – Hauptsache, der Bezug zur Nachhaltigkeit ist da. Also grob gewebtes Leinen und Decken als Überwurf nutzen, alte Holzbretter sind derzeit in der Küche angesagt. Interieur-Stylistin Lotta Agaton macht’s vor: Einfach mal bei ihrem Blog www.lottaagaton.se stöbern.

• Schönes Geschirr geht immer. Aktueller Trend: Serien aus Keramik oder Steinzeug, die per Hand gearbeitet wurden – oder zumindest so aussehen. Am schönsten setzen das natürlich wieder mal die Skandinavier um: Zeitlos schöne Stücke in Naturweiß gibt’s etwa vom Kopenhagener Studio Frama online zu kaufen auf www.framacph.com. Oder wer lieber im echten Leben einkauft: im Shop „Die Sellerie“ in der Burggasse (7. Bezirk) oder bei „feinedinge*“ in der Margaretenstraße (5. Bezirk) vorbeischauen.

• Glas ist ebenfalls wieder im Kommen – und das im ganz großen Stil. Das heißt, riesige Glasvasen mit Ästen, kahlen (!) Zweigen oder Zweigen mit leuchtend-roten Beeren kombinieren – und dann nicht am Boden verstecken, sondern mitten am Esstisch positionieren. Perfekt!

• In Sachen Farbe hält man sich hingegen dezent zurück: Gedeckte Farben liegen im Trend. Geklotzt wird jedoch immer öfter bei den Wandfarben: Die dürfen aktuell auch ruhig dunkler ausfallen – dabei ist alles von Bordeaux- bis Asphalt-Töne. Inspiration dafür gibt’s bei der Bloggerin Ana Degenaar auf www.anadegenaar.com

Text: Andrea Hörtenhuber
Fotos: Karin Hackl Photos

2017-10-05T10:49:43+00:00