Auf der Jagd nach edlen Steinen

Für ihre filigranen Kreationen reist Schmuckdesignerin Sabina Ebner bis nach Indien und Asien.

„Wenn man etwas sucht, findet man nichts. Wenn man nichts sucht, findet man alles.“ Sabina Ebner hat sich kein einfaches Handwerk ausgesucht. Die Gold- und Silberschmiedin reist für die schönsten Steine für ihre Ringe, Ketten und Ohrringe nämlich um die ganze Welt. Indien, Indonesien, Thailand – all das wollte Ebner schon immer sehen. Nach ihrer Lehrabschlussprüfung stieg sie schnurstracks in ein Flugzeug nach Nepal und kaufte dort ihre ersten Türkise. „Tibet ist das Mekka des Schmucks. Dort hat alles angefangen.“ Acht Jahre war Ebner auf Reisen, dann kam der eigene Shop. Seither fertigt sie im „Schmuck.Stück“ in der Siebensterngasse am Neubau filigrane Kreationen an.

Pfauen und Lotusblüten

Inspiriert sind ihre Stücke aber noch immer vom Orient: Wunderschön abstrahierte Naturmotive wie Pfauen, Schwäne, Blüten, Blätter und Schlangen werden feingliedrig verarbeitet. Jedes Stück ist Handarbeit, von den Ohrringen gibt es manchmal nur 20 Stück. „Und jedes Jahr mache ich eine Kollektion mit Lotusblumen“, so Ebner, die auf leistbaren Schmuck setzt: Schlichte Ringe gibt es auf www.schmuck-stueck.at ab 15 Euro, Ketten ab 40 Euro.

Ja, ein bisschen ethno ist das schon, aber alle Stücke sind auch schick und modern. „Natürlich ist alles orientalisch angehaucht, ich identifiziere mich ja auch damit. Der Orient ist meine Heimat – und mit meinem Schmuck will ich eine Brücke zwischen Westen und Osten schlagen.”

Text: Andrea Hörtenhuber
Foto: Andreas Edler

2017-10-03T15:17:08+00:00